Eine PV-Anlage kostet in Österreich im Schnitt zwischen 6.000 und 10.000€. Der genau Preis ist allerdings von einer Reihe von Faktoren abhängig. Hierzu gehört der Preis der Komponenten, die Installationskosten sowie die Größe der Anlage. Wir verschaffen Ihnen einen detaillierten Überblick über die PV-Anlagen Kosten: Welche Komponenten müssen beschaffen werden? Wie hoch sind die laufenden Kosten? Welche Förderungen gibt es?

Komponenten einer PV-Anlage Kosten
PV-Module 80-85€/ PV-Modul
Wechselrichter 700-2.500€
Smart-Meter 400-700€
Batteriespeicher ab 4.000
Installation & Montage ca. 2.500€
laufende Kosten ca. 300€/ Jahr

Bei uns gibt es keine Standard-Projekte. Wir passen jede Anlage an Ihre Vorhaben und Ihre Situation an. Holen Sie sich jetzt ein unverbindliches Angebot, um einen ersten Überblick über die Kosten für Ihre PV-Anlage zu erhalten.

Was kostet eine Photovoltaikanlage in Österreich?

Die PV-Anlagen Gesamtkosten sind schwer zu schätzen und variieren stark, weil sie sich nicht nur aus dem Kaufpreis ergeben, sondern von verschiedenen Faktoren abhängig sind

  • Lage des Hauses
  • Dachtyp & Flächengröße
  • Stromverbrauch des Haushalts
  • Hersteller der Komponenten der PV-Anlage
  • Preise des Installateurs

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Im Durchschnitt beträgt der Preis einer PV-Anlage 1.000 bis 2.000€ pro kWp. Wenn man davon ausgeht, dass ein 4-Personen-Haushalt im Jahr durchschnittlich 4.000 kWh (Kilowattstunden) verbraucht, sollte die Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus eine Leistung von mindestens 4 kWp besitzen. Eine solche kleine Solaranlage kostet also grob zwischen 4.000 und 8.000€ inklusive Montage. Mit einem Speicher erhöhen sich die Kosten.

Sehen wir uns im nächsten Absatz die verschiedenen Komponenten einer Photovoltaikanlage und deren Kosten im Detail an.

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Kosten für Solarmodule

Ein Solarmodul besteht aus mehreren miteinander verbundenen Solarzellen. Je nach Art und Qualität der Panele bewegt sich der Preis eines Solarmoduls zwischen 80 und 85€.

Was sind Solarzellen? ☀️
Mithilfe von Solarzellen wird in den Solarmodulen (auch Solarpanels) Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt. Es werden zwei Arten von Solarzellen unterschieden: kristalline und dünnschichtige. Dünnschichtige Solarzellen sind kostengünstiger als kristalline, jedoch auch weniger effizient.

Kosten für Wechselrichter und Smart Meter

Ein Wechselrichter macht etwa 15 % der Gesamtkosten einer PV-Anlage aus und kostet ‒ je nach Größe der Anlage ‒ zwischen 700 und 2.500€.

Was ist ein Wechselrichter? 🔌
Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um und macht ihn damit für den Haushalt und die Einspeisung verwendbar.

Ein Smart Meter kostet in der Regel zwischen 400 und 700€.

Was ist ein Smart Meter? 🧮
Der Smart Meter ist ein “intelligenter” Stromzähler, der die produzierte Strommenge und den Stromverbrauch des Haushalts misst und die Messwerte an den Netzbetreiber weiterleitet.

Kosten für Solarstromspeicher

Je nach Speicherkapazität und Lebensdauer der Batterie bewegen sich die Kosten eines Solarstromspeichers ab 4.000€ . Pro Kilowattstunde Speicherkapazität ist mit rund 1.000€ zu rechnen.

Was ist ein Batteriespeicher? 🔋
Ein Batteriespeicher ist für eine Solaranlage zwar nicht zwingend notwendig, jedoch durchaus von Vorteil. Mit einem Speicher lässt sich überschüssige Energie speichern, die dann zu einem späteren Zeitpunkt für den Eigenverbrauch genutzt werden kann. Dadurch senkt eine Solarbatterie die Stromrechnung deutlich, denn Strom aus dem öffentlichen Netz ist immer teurer als selbst produzierter.

Kosten für Montage & Installation

Neben den verschiedenen Komponenten einer PV-Anlage fallen auch für die Montage und Installation Kosten an. Diese sind von der Anlagengröße, der Art der Montage und dem verwendeten Material abhängig. In jedem Fall ist es ratsam, den Einbau der PV-Anlage Profis zu überlassen.

Die Montagekosten machen etwa 20 % der Gesamtkosten einer Solaranlage aus. Im Schnitt ist mit rund 2.500€ für den Einbau einer Photovoltaikanlage zu rechnen.

Laufende Kosten einer Photovoltaikanlage

Im Vergleich zu den einmaligen Anschaffungskosten sind die laufenden Kosten einer PV-Anlage gering. Sie umfassen Wartung, Reinigung, Versicherung und Zählermiete.

Eine Solaranlage sollte jährlich bzw. jedes zweite Jahr von einem Fachmann gewartet und gereinigt werden. Bei einer Verschmutzung der Module kann deren Leistung nämlich um bis zu 20 % abfallen.

Außerdem ist eine Versicherung der Solaranlage gegen etwaige Schäden durch Sturm, Hagel, Feuer, Überspannung und Schneedruck sinnvoll.

Insgesamt machen die laufenden Kosten pro Jahr etwa 2 % der Anschaffungskosten aus und belaufen sich auf rund 300€ im Jahr.

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Geringere PV-Anlage Kosten dank Förderungen & Einspeisevergütung

Diverse Förderungen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen sowie die Einspeisevergütung haben in den letzten Jahren die Attraktivität von Solaranlagen erhöht.

In Österreich wird die Errichtung oder Erweiterung von PV-Anlagen seit Anfang des Jahres 2024 durch 0%-MwSt gefördert. Seither zahlen Sie auf den Kauf und die *Miete einer Photovoltaikanlage keine Umsatzsteuer mehr. Dies hat die Preise seit Anfang des Jahres deutlich sinken lassen.

Es kann unter Umständen jedoch vorkommen, dass Sie keinen Anspruch auf die Befreiung der Umsatzsteuer haben. In solch einem Fall können Sie einen Antrag auf die ÖMAG-Förderung stellen. Hier erhalten Sie 250€/kWp bzw. maximal 30% der Investitionskosten zurück.

Dazu kommt die sogenannte Einspeisevergütung, die es ermöglicht, überschüssigen Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen und dafür eine Vergütung vom jeweiligen Stromanbieter bzw. der ÖMAG zu erhalten.

Wichtig: Einspeisvergütung sinkt stetig ⚠️
Die Einspeisetarifesind in der vergangenen Monaten deutlich gesunken.Einige Stromanbieter bieten sogar keine Einspeisevergütung an. Möchten Sie also noch von solch einer Vergütung profitieren, gilt schnell zugreifen.

Lohnt sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage?

Die Kosten für eine Photovoltaikanlage sind aktuell so niedrig wie nie. Das liegt zum einen andere 0% Umsatzsteuer und den besonders günstigen Hardwarepreisen.

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage lohnt sich demnach aktuell ganz besonders. Wieso sollten Sie jedoch nicht zu lange warten, in der Hoffnung, dass die Preise noch weiter runtergehen?

  • Die Hardwarepreise sind aktuell besonders niedrig, weil viele Installateure in den vergangenen Monaten mehr Material gekauft haben, als sie tatsächlich benötigten. Ein besonders hohes Angebote, bei einer geringeren Nachfrage bedeutet automatisch niedrigere Preise. Sobald sich dieser Trend ändert, steigen jedoch auch die Preise für die Hardware und somit die Installation einer Photovoltaikanlage wieder.
  • Durch den Umsatzsteuererlass sparen sich bei der Anschaffung Ihrer Photovoltaikanlage grundsätzlich die 19 % MwSt. Diese finanzielle Förderung endet jedoch Ende des Jahres 2025 und es ist nicht absehbar, ob bzw. welche Förderung für Photovoltaik anschließend auf bundesweiter Ebene angeboten wird.
  • Ein immer weitere Trend, der sich vor allem in den vergangenen Monaten verschärft hat, ist die stetige Herabsetzung bzw. gar der Wegfall des Einspeisetarifs. Dies kann man beispielsweise an der Entwicklung des ÖMAG-Einspeisetarifs sehen: Im Jänner diesen Jahres betrug dieser noch 8,137 ct/kWh. Aktuell sind es nur noch 4,655 ct./kWh. Personen, die Ihren Solarstrom verkaufen möchten, müssen sich also beeilen.

Je eher Sie eine Photovoltaikanlage kaufen, desto eher sparen Sie Geld!💰
Trotz all der soeben aufgelisteten Fakten, kann Ihnen niemand garantieren, dass der Preis für eine Photovoltaikanlage in den nächsten Wochen nicht doch noch etwas günstiger wird. Sie sollten jedoch bedenken, dass Sie während des Wartens auf den Kauf einer Photovoltaikanlage, weiterhin den Strom aus dem öffentlichen Netz zahlen. Das Geld das Sie demnach für eine ggf. noch günstigeren Anlage sparen, geben Sie während des Wartens für den teuren Strom aus dem Netz aus.

Photovoltaikanlage mieten ‒ Solarenergie ohne Investitionskosten

Trotz Förderung und Einspeisevergütung sind die Kosten einer PV-Anlage nicht zu unterschätzen. Wer sich eine solche Investition nicht leisten kann oder will, für den gibt es eine andere Möglichkeit, von Solarstrom zu profitieren ‒ das Mieten einer Photovoltaikanlage.

Eine Solaranlage zur Miete hat viele Vorteile. Man vermeidet nicht nur hohe Investitionskosten, sondern spart sich auch den Rechercheaufwand und die Suche nach dem passenden Hersteller und Installateur.

Der Anbieter der PV-Anlage übernimmt die Planung, Installation und Wartung, während Sie sich entspannt zurücklehnen und Stromkosten sparen können. Dafür zahlen Sie einen monatlichen Fixpreis, in dem alle laufenden Kosten bereits enthalten sind.

Wir bei Otovo unterstützen Sie bei jedem Schritt zu Ihrer Solaranlage. Die Mietkosten unserer Photovoltaikanlagen betragen ‒ abhängig von Größe und Ausstattung der Anlage ‒ zwischen 100 und 300€ im Monat.

Während der Laufzeit von 20 Jahren erhalten Sie von uns volle Garantie und Support. Selbstverständlich können Sie den Mietvertrag aber auch schon früher beenden und die Anlage jederzeit kaufen.

*⚠️Wichtig: Leasing statt Mieten ⚠️
Seit Beginn des Jahres 2024 setzen wir bei Otovo für neue Verträge und noch nicht abgeschlossene Projekte, statt wie bislang Mietverträge, nur noch Leasingverträge auf. Grund dafür ist, dass bei der Anmietung einer Photovoltaikanlage keine Lieferung vorliegt und daher kein Nullsteuersatz angewendet werden kann. Diese rechtliche Feinheit hat keine Auswirkungen auf dich als Kunden, außer dass du dank dieser Änderung auch bei der Anmietung deiner Anlage Anspruch auf die 0 % MwSt. hast und die  Anlage nach Ende der Laufzeit mit der letzten Rate automatisch in dein Eigentum übergeht.

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