Die Höhe der Einspeisetarife in Österreich ist 2026 weiterhin sehr dynamisch und orientiert sich eng am aktuellen Marktpreis für Strom. Nachdem sich die Preise nach den Schwankungen des Vorjahres auf einem soliden mittleren Niveau eingependelt haben, setzen fast alle großen Stromanbieter mittlerweile auf variable, marktpreisorientierte Modelle für Neukunden.

Wer seinen überschüssigen Solarstrom zu den aktuell stabilen Bedingungen ins öffentliche Netz einspeisen möchte, sollte jetzt handeln. Eine eigene Photovoltaikanlage ist 2026 dank gesunkener Systempreise und des Wegfalls der Umsatzsteuer (Nullsteuersatz) rentabler denn je.

Fazit: Lohnt sich die Einspeisung 2026?

Ja, aber sie ist nicht mehr der alleinige Treiber der Rendite. Der Einspeisetarif Österreich ist ein wertvoller Bonus, das eigentliche Geld sparen Sie jedoch durch jede selbst verbrauchte Kilowattstunde.

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Wer hat den besten Einspeisetarif 2026?

In Österreich haben Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten, eine Vergütung für Ihren PV-Strom zu erhalten: Sie können Ihren Strom an die ÖMAG (Abwicklungsstelle für Ökostrom) oder an einen privaten Energieversorger Ihrer Wahl verkaufen.

Dynamik ist der neue Standard ⬇️

Der Trend bei den Energieversorgern geht klar weg von hohen Fixpreisen hin zu dynamischen Modellen. Viele Anbieter orientieren ihre Tarife direkt am monatlichen oder vierteljährlichen Marktpreis der E-Control. Da der Wert an der Strombörse schwankt, sichern sich Anbieter so gegen Risiken ab – für Sie bedeutet das, dass Ihr Einspeisetarif direkt vom Marktwert grüner Energie profitiert.

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Der ÖMAG-Einspeisetarif

Die ÖMAG ist gesetzlich verpflichtet, überschüssigen Ökostrom zum Marktpreis abzunehmen. Dieser Preis wird regelmäßig angepasst.

Stromabnehmer Einspeisetarif Bedingungen Anpassungen
ÖMAG 5,855 Cent/kWh (Marktpreis Juni 2025) Abnahme zum Marktpreis; keine Stromlieferung;
Anlagengröße max. 500 kWp
monatlich & nachträglich

Stand der Daten: Schätzung Februar 2026. Der exakte Preis wird quartalsweise im Nachhinein festgelegt.

Zum Vergleich: Im Jänner 2025 lag der ÖMAG Marktpreis bei 9,730 Cent/kWh. Im Mai 2025 waren es hingegen nur noch 5,855 Cent/kWh. Der ÖMAG Einspeisetarif ist also in der ersten Jahreshälfte 2026 sehr dynamisch und tendenziell gefallen.

Bei der Beantragung des OeMAG Einspeisetarifs ist das Online-Portal (Ticketsystem) der zentrale Anlaufpunkt für fast alle Anliegen:

  1. Antragsteller hat noch keinen Abnahmevertrag: Sie reichen Ihren Antrag für eine Neuanlage direkt über das Online-Portal ein.
  2. Antragsteller hat einen Abnahmevertrag mit einem Energieunternehmen: Der Wechsel zur OeMAG wird ebenfalls über das Online-Portal initiiert, oft in Kombination mit einem dort bereitgestellten Wechselformular.
  3. Antragsteller hat einen ÖMAG-Marktpreisvertrag und möchte seine Anlage erweitern: Auch ein Antrag für eine Anlagenerweiterung wird über das Online-Portal eingereicht.
  4. Antragsteller hat einen ÖMAG-Vertrag mit geförderten Tarif und möchte auf einen Markpreisvertrag wechseln: Auch die Umstellung von einem alten Fördertarif auf den Marktpreisvertrag wird heute in der Regel über das Online-Portal angestoßen und abgewickelt, anstatt nur ein Dokument per E-Mail zu senden.

Einspeisetarife nach Bundesländern im Vergleich

Sollte Ihnen der ÖMAG-Tarif zu niedrig erscheinen, lohnt sich ein Blick auf lokale Energieversorger. Da die Auswahl groß ist, ist ein Vergleich der Konditionen (oft gekoppelt an einen Strombezugsvertrag) unerlässlich.

Stromabnehmer Einspeisetarif
AAE Naturstrom Vertrieb GmbH 5,00 ct/kWh
aWATTar GmbH 5,80 ct/kWh
e friends 7,90 ct/kWh
Energie AG Oberösterreich 4,91 ct/kWh
Energie Steiermark 4,56 ct/kWh
Energie Graz 10,00 ct/kWh
E-Werk Sigl 4,91 ct/kWh
illwerke vkw AG 8,00 ct/kWh
KELAG 11,00 ct/kWh
Linz AG 3,53 ct/kWh
oekostrom AG 6,00 ct/kWh

Angaben ohne Gewähr. Stand der Quellen, zuletzt überprüft: Anfang Juli 2025.

Was tun, wenn die Einspeisetarife sinken?

Die Sorge, gar keine Vergütung mehr zu erhalten, ist unbegründet – die ÖMAG bleibt als gesetzlicher Abnehmer bestehen. Um jedoch Ihre Rentabilität zu maximieren, sollten Sie den Fokus 2026 auf den Eigenverbrauch legen.

Je mehr Solarstrom Sie selbst nutzen, desto weniger teuren Strom müssen Sie zukaufen (ca. 25–35 ct/kWh inkl. Netzgebühren). Die Lösung hierfür ist ein moderner Batteriespeicher.

  • Vorteil: Ein Stromspeicher amortisiert sich 2026 oft schon nach wenigen Jahren, da er Ihre Autarkiequote massiv steigert.
  • Nachrüstung: Sie können einen Speicher jederzeit problemlos zu Ihrer bestehenden Anlage hinzufügen.

Steuern & Abgaben: Das müssen Sie wissen

Für private Anlagenbetreiber in Österreich gibt es 2026 weitreichende Erleichterungen:

  • Einkommensteuer: Einnahmen aus der Einspeisung sind bis zu einer Engpassleistung von 35 kWp steuerfrei (Limit: 12.500 kWh Einspeisung pro Jahr).
  • Umsatzsteuer: Dank des Nullsteuersatzes zahlen Sie beim Kauf Ihrer PV-Anlage (bis 35 kWp) direkt 0 % MwSt.
  • Elektrizitätsabgabe: Diese entfällt für den selbst verbrauchten Strom bis zu einer Erzeugung von 25.000 kWh pro Jahr.
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Technische Voraussetzungen für die Einspeisung

Damit Sie technisch bereit für den Verkauf Ihres Stroms sind, benötigen Sie:

  1. Smart Meter: Er misst stundengenau, wie viel Strom Sie einspeisen. In Österreich ist der Rollout weit fortgeschritten; Ihr Netzbetreiber stellt dieses Gerät bereit.
  2. Wechselrichter: Er wandelt den Gleichstrom der Module in netzkonformen Wechselstrom um. Moderne Wechselrichter von Otovo verfügen zudem über intelligentes Schattenmanagement.
Fragen? Otovo berät Sie gerne!

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Was ist der Einspeisetarif?

Sobald die eigene Photovoltaikanlage mehr Strom produziert als im jeweiligen Moment verbraucht wird, kommt es zu einem Überschussstrom. Ebendieser Überschussstrom kann ins öffentliche Netz eingespeist und von einem frei wählbaren Stromanbieter vergütet werden.

Somit ist der Einspeisetarif jener Preis, den Ihr Stromlieferant Ihnen für jede Kilowattstunde, die Sie ins lokale Verteilnetz speisen, bezahlt. Dies steigert die Rentabilität und senkt den Amortisierungszeitraum Ihrer Anlage.

Beim Einspeisen muss zwischen Voll- und Überschusseinspeisung unterschieden werden:

  • Bei einer Volleinspeisung speisen Sie als Anlagenbetreiber Ihren gesamten Solarstrom ins Netz ein.
  • Überschusseinspeisung bedeutet, dass der Solarstrom vorrangig in Ihrem Haushalt zur Deckung des Eigenverbrauchs verwendet wird und nur jener Teil, der über diesen Bedarf hinausgeht, ins Netz fließt und verkauft wird.

Sonderfall: Balkonkraftwerk (Kleinsterzeugungsanlage)

Auch für Wohnungen sind Stecker-Solaranlagen (bis 800 W) eine Option.

  • Anmeldung: In Österreich müssen Sie diese 2 Wochen vor Inbetriebnahme lediglich bei Ihrem Netzbetreiber melden.
  • Wichtig: Ein „Marktstammdatenregister“ wie in Deutschland gibt es in Österreich nicht. Die Einspeisevergütung ist hier meist gering, weshalb der Fokus zu 100 % auf dem Eigenverbrauch liegen sollte.
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